Jede Katze in Catmaster trägt einen vollständigen Genotyp: Allelpaare an echten Loci, mit dominanten und rezessiven Genen. Kätzchen erben je ein Allel von jedem Elternteil – Fellfarben, Muster und versteckte Merkmale folgen also denselben Regeln wie in der echten Katzenzucht.

Jede Katze hat Genpaare an Loci wie brown, dilution, agouti, tabby oder colorpoint. Großbuchstabe heißt dominantes Allel, Kleinbuchstabe rezessiv – genau wie im Genetik-Lehrbuch.
Ein Kätzchen erhält von Mutter und Vater je ein Allel jedes Gens. Rezessive Merkmale können sich über Generationen hinter einem dominanten Allel verstecken – und plötzlich in einem Wurf wieder auftauchen.
Bevor du zwei Katzen verpaarst, simuliert das Spiel tausende mögliche Würfe mit der echten Geburts-Engine und zeigt dir die Wahrscheinlichkeit jeder Farbe und jedes Musters.
Ragdoll-Farben werden aus dem Genotyp berechnet, nicht aus einer Liste gezogen. Einige Beispiele, wie Gene zusammenwirken:
| Farbe | Genotyp dahinter |
|---|---|
| seal | dominantes BROWN-Allel, keine Verdünnung |
| blue (blau) | seal + zwei Kopien des Dilution-Gens |
| chocolate (schokolade) | zwei rezessive brown-Allele |
| lilac (lila) | chocolate + dilution |
| cinnamon (zimt) | zwei Kopien des seltenen brown1-Allels (5% Häufigkeit) |
| fawn (rehbraun) | cinnamon + dilution |
| orange / cream (rot / creme) | X-gekoppeltes Orange-Gen (creme = verdünntes rot) |
| Schildpatt („spots") | Weibchen mit einem ORANGE- und einem orange-Allel |
Auch die Point-Intensität zählt: eine Katze mit zwei Siamese-Allelen zeigt stärkere Abzeichen als eine heterozygote.
Körpermuster: bicolour, highmitted, mitted und van, dazu Gesichts- und Beinabzeichen. Tabby-Streifen erscheinen nur mit mindestens einem dominanten AGOUTI-Allel.
Vier Tabby-Muster – classic, mackerel, spotted und ticked – plus silberne und cameo Shaded-Felle über das Inhibitor-Gen sowie 22 Augenfarben-Varianten.
Getreu dem Rassestandard: ausschließlich blau, von hellem Aschgrau bis dunklem Schiefer, gesteuert von einem eigenen Intensitätsgen.
Nicht alles sieht man am Fell. Manche Merkmale bleiben verborgen, bis du sie untersuchst.
Von unfruchtbar (5% der Katzen) über niedrig und durchschnittlich bis gut und hoch. Die Fruchtbarkeit bestimmt die Empfängnischance – von 40% bis 95%.
Ein eigenes verstecktes Merkmal bestimmt, wie viele Kätzchen eine Katze bekommen kann: von 1–2 bis zu 3–5 pro Wurf.
Der Test beim Tierarzt (150 Cat Coins, 7 Tage Cooldown) deckt beide versteckten Merkmale auf einmal auf. Ohne ihn kannst du keinen Kater zur Zucht anbieten.
Katzen können still Schokolade, Zimt oder Verdünnung tragen. Es gibt auch seltene Spontangene: Vitiligo (0,5%), Heterochromie (0,1%), Blindheit und Albinismus (je 0,01%).
Jede Katze hat einen Stammbaum über bis zu 5 Generationen. In der Züchter-Akademie zertifizierst du einen vollständigen 3-Generationen-Stammbaum (500 CC) oder einen über 4 Generationen (1500 CC). Ausstellungssiege bringen Champion-Punkte: 10 Punkte machen einen Champion, 30 Punkte plus 4-Generationen-Zertifikat einen Grand Champion.
Ja. Das Spiel modelliert echte Loci mit dominanten und rezessiven Allelen, das X-gekoppelte Orange-Gen, Verdünnung und Mustergene. Kätzchen erben je ein Allel jedes Gens von jedem Elternteil – Zuchtergebnisse folgen echten Wahrscheinlichkeiten.
Ja. Vor der Verpaarung simuliert das Spiel tausende Würfe mit derselben Engine, die echte Kätzchen erzeugt, und zeigt die Wahrscheinlichkeit jeder Farbe und jedes Musters.
Bring die Katze zum Tierarzt zum Fruchtbarkeitstest. Er deckt Fruchtbarkeit und Wurfgröße zugleich auf. Aufgedeckte Gene erscheinen auf der Katzenkarte und lassen sich am Markt filtern.
Verpaare deine ersten Katzen und sieh zu, wie die Gene arbeiten. Kostenlos, im Browser.
Catmaster kostenlos spielen